*Zur Linderung von Erkältungssymptomen wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, die in Verbindung mit angeschwollener Nasenschleimhaut auftreten.

**Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.

GeloProsed®. Anw.: Z. Linderung d. Symptome v. Erkältungskrankheiten u. grippalen Infekten, w. Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen u. Fieber, wenn diese m. einer Anschwellung d. Nasenschleimhaut einhergehen. F. Erw., ält. Patienten u. Jugendl. ab 12 Jahren. Enth. Aspartam u. Natriumcarbonat. Ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden, als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Pohl-Boskamp (6/2)

Aktualisiert am 09.02.2026

Mit Erkältung Sport machen: Was ist gesund?

Mann mittleren Alters in grünem Pullover sitzt auf einem Sofa, hält sich die Stirn und wirkt unwohl, als hätte er Kopfschmerzen oder Erkältungssymptome. Er ist mit einer Decke zugedeckt, was auf ein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung hinweist. Die häusliche Umgebung im Hintergrund schafft eine gemütliche Atmosphäre, die zur Selbstfürsorge passt. GeloProsed® könnte zur Linderung seiner Beschwerden beitragen.

Bewegung ist wichtig und tut Körper sowie Seele gut – doch das trifft nicht immer zu. Wer bei Erkältung Sport treibt, sollte dabei berücksichtigen, wie schwer die Erkrankung ist und welcher Belastung man sich beim Training aussetzt. Wie sieht es beispielsweise mit leichten Aktivitäten bei Schnupfen, Heiserkeit oder Halsschmerzen aus? Und wann ist Sport machen nach einer Erkältung wieder möglich?

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Ist es gesund, bei einer Erkältung Sport zu treiben?

Eine Erkältung entwickelt sich meist langsam über einige Tage und ist nach etwa 1 Woche überstanden. Sie wird auch „grippaler Infekt“ genannt, hat aber nichts mit der echten Grippe zu tun, bei der die Beschwerden oft viel extremer ausfallen1. Besonders zu Beginn einer Erkältung sind die Anzeichen oft harmlos und Sie verspüren vielleicht nur einen leichten Husten oder ein Kratzen im Hals. Bei milden Erkältungssymptomen kann dann etwas moderate sportliche Betätigung gesundheitsfördernd wirken.

Verspüren Sie jedoch stärkere Symptome, sollten Sie auf das Training verzichten. Das Immunsystem ist geschwächt und braucht Ruhe, um die Krankheitserreger erfolgreich zu bekämpfen. Machen Sie bei folgenden Symptomen einer Erkältung eine Pause mit dem Sport und lassen Sie die Trainingsschuhe lieber stehen1,2

Mit Fieber Sport machen? Auf gar keinen Fall. In dieser Phase braucht der Körper seine Energie, um einen viralen oder bakteriellen Infekt erfolgreich zu bekämpfen3 .

Dann schadet Sport mehr, als er nutzt.

„Nur“ erhöhte Temperatur?

Die Körpertemperatur beträgt in der Regel 37 Grad, sie kann jedoch im Laufe des Tages schwanken3. Als Fieber bezeichnen Mediziner deshalb eine Körpertemperatur zwischen 37,8 Grad Celsius (im Mund gemessen) und 38,2 Grad Celsius (im After gemessen)4. Doch auch bei erhöhter Temperatur – also Werten zwischen 37,5 und 38 Grad Celsius – gilt es den Körper zu schonen, damit dieser gegen Viren und Bakterien vorgehen kann5.

Mit Halsschmerzen Sport machen? Auf die Ursache kommt es an

Muss ich wirklich komplett auf Sport verzichten, wenn ich nur ein leichtes Kratzen im Hals habe? Hier ist eine gesunde Selbsteinschätzung gefragt. Halsschmerzen und Husten können aufgrund von verschiedensten Ursachen entstehen: durch trockene Luft aus Klimaanlagen, Überbelastung der Stimme oder Erkältung.

Hören Sie deshalb auf Ihren Körper: Wenn Sie zusätzlich schlapp sind oder andere Erkältungssymptome verspüren, verschieben Sie den Sport lieber. Fühlen Sie sich ansonsten fit, können Sie ruhig ein moderates Training angehen.

Mehr zu Erkältungssymptomen

Sport bei Erkältung: Das sind die Gefahren

Erkältungssymptome signalisieren, dass der Körper gegen Krankheitserreger vorgeht. Dazu braucht er Energie, die ihm ein Training zusätzlich entzieht. Wer bei Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber keine Pause mit dem Sport macht, riskiert möglicherweise folgenschwere Auswirkungen auf die Gesundheit
und

  • verzögert den Heilungsprozess,
  • verschlimmert die Erkältungsbeschwerden,
  • löst eine akute Bronchitis oder Lungenentzündung aus und
  • begünstigt sogar Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen6.

Leider bleiben Herzmuskelentzündungen oftmals lange unerkannt, bis es zu einer Herzschwäche kommt. Dann besteht schnell Lebensgefahr. Nehmen Sie daher Symptome wie

  • Atemnot,
  • Schmerzen in der Brust,
  • vermehrtes Herzklopfen,
  • Schwindel oder Ohnmacht

ernst und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf7.

Wie führt Sport bei Erkältung zu einer Herzmuskelentzündung?

Körperliche Anstrengung regt die Durchblutung an; der Kreislauf kommt in Schwung. Das ist prinzipiell positiv. Bei einer Infektion fördert das aber auch die Verbreitung der Krankheitserreger im Körper, zum Beispiel in Richtung des Herzens – dort können sie eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) auslösen6.

Erkältung überstanden: Ab wann wieder Sport machen?

Sind die Symptome ausgestanden und Sie fühlen sich wieder fit, spricht nichts gegen einen langsamen Wiedereinstieg in das Training. Beginnen Sie zum Beispiel mit Spazierengehen, Nordic Walking oder Yoga. Wichtig ist, dass Sie keine Erkältungsbeschwerden mehr haben und auf mögliche Warnsignale Ihres Körpers achten.

Die Nase ist frei, aber Sie fühlen sich noch immer schlapp? Dann warten Sie mit intensivem Training noch, bis sich Ihr Körper vollständig regeneriert hat. Bei Erkältung mit Fieber empfiehlt sich eine Unterbrechung des Sports von 2 Wochen – wenn Sie sich danach noch unsicher sind, machen Sie lieber einen Termin mit Ihrem Arzt aus 3.

Faustregel:

Je stärker der Infekt, desto länger sollten Sie sportliche Aktivitäten pausieren.

Faustregel

Je stärker der Infekt, desto länger sollten Sie sportliche Aktivitäten pausieren.

Vorsicht vor Doping-Substanzen in Erkältungsmitteln

Wer sich als Leistungssportler eine Erkältung einfängt, sollte unbedingt auf die Wahl des Arzneimittels achten. Denn viele Medikamente – egal ob rezeptpflichtig oder freiverkäuflich – enthalten Doping-relevante Wirkstoffe, die noch Wochen später in einem Dopingtest nachweisbar sind8. Beispielsweise Pseudoephedrin: Ein Wirkstoff, der einigen Nasensprays und Tabletten zugesetzt ist und abschwellend auf die Nasenschleimhaut wirkt, aber im Wettkampf verboten ist8.

Die enthaltenen Wirkstoffe des Erkältungsmittel GeloProsed® haben keinen Eintrag in der Dopingliste. Das Präparat hilft dank seiner Kombination aus Paracetamol und Phenylephrin gegen eine verstopfte Nase sowie Gliederschmerzen. Paracetamol hat sehr gute schmerzlindernde Eigenschaften und hilft Fieber zu senken. Phenylephrin wirkt dort, wo ihre Beschwerden verursacht werden: Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen – für einen nachhaltigen Wiedereinstieg in den Leistungssport.

FAQ/Häufig gestellte Fragen

Während einer Erkältung braucht der Körper Kraft, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Wenn Sie den Wunsch haben, körperlich aktiv zu sein, sollten Sie die Sporteinheiten an Ihre Trainingsform und die Ausprägung Ihrer Symptome anpassen.

Bei einem schwachen Kratzen im Hals oder leichtem Husten ist zunächst die Ursache abzuklären: Steckt zum Beispiel trockene Heizungsluft dahinter, spricht nichts gegen sportliche Aktivitäten. Fühlen Sie sich allerdings zusätzlich schlapp, warten Sie lieber mit dem Training.

Grundsätzlich gilt: Je schwerer die Erkältung ausfällt, desto länger sollte die Sport-Ruhe dauern. Bei Fieber empfiehlt sich eine Unterbrechung von mindestens 2 Wochen3. Sobald die Erkältungssymptome abklingen, können Sie wieder mit leichten Aktivitäten beginnen.

Haben Sie nur einen leichten Schnupfen ohne weitere Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Husten oder Fieber, kann leichter Sport sogar vorteilhaft sein, denn dieser unterstützt die Durchblutung der Schleimhäute. Hat die Erkältung Sie voll erwischt, verzichten Sie vorerst lieber auf das Training.

Quellen:

1 „Erkältung“. gesundheitsinformation.de, https://www.gesundheitsinformation.de/erkaeltung.html. Zugegriffen 1. Juli 2024.
2 „Erkältung“. Bund.de, https://gesund.bund.de/erkaeltung. Zugegriffen 25.09.2023.
3 „Sport bei Erkältungen schadet dem Körper“. Internisten-im-netz.de, https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/sport-bei-erkaeltungen-schadet-dem-koerper.html. Zugegriffen 25.09.2023.
4 „Was ist Fieber?“ Internisten-im-netz.de, https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/fieber/was-ist-fieber.html. Zugegriffen 22.07.2024.
5 „Fieber“. Stiftung Gesundheitswissen, https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/fieber/hintergrund. Zugegriffen 22. Juli 2024.
6 „Sport trotz Erkältung kann das Herz gefährden“. Internisten-im-netz.de, https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/sport-trotz-erkaeltung-kann-das-herz-gefaehrden.html. Zugegriffen 22. Juli 2024.
7 „Akute Herzmuskelentzündung“. Bund.de, https://gesund.bund.de/akute-herzmuskelentzuendung. Zugegriffen 25.09.2023.
8 „Dopingfallen im Alltag“. Gemeinsam-gegen-doping.de, https://www.gemeinsam-gegen-doping.de/athleten/sportlerwissen/dopingfallen. Zugegriffen 22. Juli 2024.